DJI Mini 2: extra leichte Mini-Drohne mit 4K-Kamera & Flugperformance

Rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft hat DJI eine neue Version seiner kleinsten Kameradrohne auf den Markt gebracht: Die DJI Mini 2. Der Name bleibt Programm, die neue Mini liegt immer noch unter 249 Gramm Startgewicht und ist eine der kleinsten Drohnen mit einer ernstzunehmenden, brauchbaren Kamera.

DJI MIni 2. Foto: DJI.

Die neuen Features der DJI Mini 2: stabilere Datenverbindung

DJI hat die Mini 2 mit der bewährten OcuSync 2.0-Technologie ausgestattet, die für eine stabile und zuverlässigen Datenverbindung zwischen der Fernsteuerung und der Drohne sorgen soll. Die Drohne schaltet zudem automatisch zwischen den Frequenzbändern um, um eine störungsfreie Verbindung sicherzustellen.

DJI verspricht eine maximale Übertragungsreichweite von 10 km, was einer 150% Steigerung der Reichweite im Vergleich zum Vorgängermodell Mavic Mini entspricht. Eine Anmerkung dazu: In fast allen Ländern ist das Fliegen in einer solchen Entfernung illegal, weil sich die Drohne immer im Sichtfeld des Piloten befinden muss: Die Mini 2 ist aber so klein, dass sie auch mit den besten Augen nicht mehr mehrere Kilometer entfernt zu sehen ist. Die verbesserte Reichweite ist also als Leistungsreserve zu verstehen, aber in der Praxis wenig relevant.

Verbesserte 4K Kamera

Die Mini-Drohne filmt jetzt in 4K-Auflösung mit 3840×2160 Bildpunkten. Wer die Auflösung etwas reduziert, kann dafür mit mehr Details in 60 statt 30 fps filmen. Die Videobitrate hat sich verdoppelt auf 100 Mbit/s und kann damit schnellen Flugmanövern besser gerecht werden. Der Kamerasensor der Mini 2 ist zwar gleich groß geblieben (1/2,3-Zoll), aber die Brennweite der Linse wurde reduziert (Blendenöffnung f/2.8) und es steht mehr Zoom zur Verfügung: 2-fach (verlustfrei) und 4-fach (digital). Die Auflösung für Fotos bleibt aber unverändert bei 12 Megapixeln. Dafür unterstützt die Kamera jetzt auch das Speichern im Raw-Format, was mehr Reserven bei der Bildbearbeitung zulässt. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Mini 2 eine wirklich gute Kamera bietet, die die meisten Hobbypiloten mehr als zufrieden stellen sollte.

DJi Mini 2 mit 4K-Kamera. Foto: DJI.

Längere Flugzeit & mehr windresistenz

DJI hat die Leistung der Rotoren verbessert, was zu einer deutlich besseren Flugzeit von (unter Idealbedingungen) 31 Minuten führt, aber zusätzlich die Drohne schneller beschleunigen und stabiler im Wind stehen lässt. Diese Verbesserungen sind auch wirklich spürbar: in ersten Tests und Reviews kann die Mini 2 in windiger Umgebung deutlich stabiler und sicherer geflogen werden.

Im zusammengeklappten Zustand misst die Drohne gerade einmal 138 × 81 × 58 mm. Auseinandergeklappt betragen die Abmessungen 159 × 203 × 56 mm.

Erste Eindrücke und Beispielaufnahmen

DJI dafür gesorgt, dass zum Marktstart schon zahlreiche YouTube eine Mini 2 in den Händen halten und erste Test- und Vergleichsvideos hochladen konnten. Die Tests sind sicher mit etwas Vorsicht zu geniessen, weil es sich in der Regel um gesponserte Drohnen handelt und nach so kurzer Zeit meist nur ein erster Eindruck wiedergegeben werden kann. Trotzdem zeigen die Videos schon deutliche Unterschiede zum Vorgängermodell, dass bei der Bildqualität doch deutlich Abstriche erfordert hat. Hier sind stellvertretend zwei Videos verlinkt, die einen guten ersten Eindruck und Beispielaufnahmen mit der neuen Kamera zeigen:

Die Unterschiede zwischen Mavic Mini und Nachfolger Mini.
Der erste Eindruck und gute Beispielsaufnahmen mit der neuen Mini 2 von YouTuber McKinnon.

Preise und Verfügbarkeit der DJI Mini 2

DJI verkauft die neue Drohne ein wenig teurer als den Vorgänger, aktuell ist die Mini 2 für knapp unter 450€ in Deutschland erhältlich. Die Fly More Combo kostet aktuell 584 Euro. Ausgeliefert wird die Drohne gemäss aktuellen Angaben Anfang Dezember.

Vorläufiges Fazit

Die DJI Mini 2 hat eine richtig gute Kamera – nicht für Profis, aber für den “normalen” Hobbyflieger. Sie ist einfach zu bedienen, fliegt ausreichend lange und macht Spaß – die perfekte Einsteiger-Drohne für Hobby und Reise. Die DJI Mini 2 kombiniert sehr gute Technik mit der Tragbarkeit und Kompaktheit einer Minidrohne. Für ambitionierte Piloten fehlen Extras wie Kollisionsschutz (Obstacle avoidance), “Follow Me”-Funktion, ambitionierte Fotografen und Filmen werden aber vermutlich mit den Oberklassemodellen Mavic Pro glücklicher..

 

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