Die besten Wetter-Apps für Drohnenpiloten

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Moderne Kameradrohnen wie beispielsweise der DJI P4 Phantom 4 oder der DJI Mavic Pro sind über den Autopiloten erstaunlich gut stabilisiert und können auch bei leichtem Wind gut geflogen werden. Die Betonung liegt aber auf „leichtem“ Wind. Windböen und auffrischender Wind, welcher zu deutlichen Ausgleichsbewegungen des Multicopters führen, sind insbesondere bei Videoaufnahmen schnell ein Problem und können vernünftige Aufnahmen unmöglich machen.

Zum Glück gibt es einige Hilfsmittel, mit der noch vor dem Verlassen des Hauses geprüft werden kann, ob das Fliegen und Filmen vernünftig möglich sind. Es gibt unzählige Apps, speziell für Piloten und aber auch generelle Wetter-Apps. Wichtig aus Sicht eines Drohnenpiloten sind die Windverhältnisse in geringer Höhe. Da Luftschichten sich je nach Höhe stark unterscheiden können, sollte eine geeignete App die Abfrage auf eine bestimmte gewünschte Flughöhe einzuschränken. Zwei davon kann ich besonders empfehlen:

Möglich ist das beispielsweise in der englischsprachige App UAV Forecast, mit der Windstärke und -richtung, Bewölkung und Sichtverhältnisse in der gewünschten Flughöhe geprüft werden können. Zudem kann der Kp-Wert zu Störungen im Magnetfeld der Erde beobachtet werden, was Einfluss auf den für Drohnen wichtigen GPS Empfang hat. Der kostenlose Zugang zeigt die Daten der kommenden 24 Stunden, wer weiter vorausplanen möchte, kann für circa 2 Dollar pro Monat einen Account eröffnen.

Screenshot der Wetter-App Hover

Eine ansprechend designte Alternative ist die kostenlose App von Hover. Sie bietet, etwas weniger detailliert, Wetterinformationen basierend auf den Daten von Yahoo Weather, zudem sind die No-Flight Zonen basierende auf den AirMap Daten und ein Fluglog integriert. Auch diese App ist nur auf Englisch erhältlich, auf Grund der graphischen Darstellung aber leicht verständlich.

DJI empfiehlt für das Fliegen eines Mavic Pro übrigens nur bis zu Verhältnissen mit max. Windgeschwindigkeit von circa 38 km/h (circa 24 mph). Für gute Filmaufnahmen sollte es aber natürlich so wenig Wind wie möglich sein – als grober Richtwert sollte es unter 15 km/h sein.

Eine einfache Umrechnung der häufig verwendeten Einheiten zu Windgeschwindigkeiten wie  m/s, km/h, Beaufort etc. findet ihr hier: http://www.aerodesign.de/aero/beaufort.htm

Allzeit guten Flug!

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