Welche Drohnen & Multicopter sind bewilligungsfrei in Deutschland?

Darf ohne Bewilligung geflogen werden: Das Modell Mantis Q von Yuneec.

Im April 2017 wurde durch die deutsche Bundesregierung eine neue Verordnung erlassen, um die Nutzung von privaten Drohnen klarer zu regeln.

Teil dieser Regelung ist eine Kennzeichnungspflicht für Drohnen über 250g. Zusätzlich wird ein Kenntnisnachweis zum Fliegen einer Drohne über 2 kg benötigt. Was bedeutet das in der Praxis, wenn du eine der gängigen Kameradrohnen gekauft hast? Für welche Multicopter wird kein  “Drohnenführerschein” benötigt?

Folgende beliebte Multicopter dürfen tagsüber ohne Bewilligung und Kenntnisnachweis geflogen werden:

DJI Mavic 2 Zoom (905g) und DJI Mavic 2 Pro (907g)

Mavic Air (430g)

DJI Mavic Pro (743g)

DJI Phantom 3 Standard (1216g), Professional (1280g) und Advanced (1280g)

DJI P4 Phantom 4 (1380g) und 4 Pro (1388g)

Yuneec Mantis Q (480g)

Yuneec Breeze (385g)

Yuneec Typhoon Q500 4K (1700g)

Yuneec H520 (1890g)

YUNEEC Typhoon H (1950g) – Achtung, das Modell mit Realsense liegt teilweise um 30g Gramm über der 2 kg Grenze!

GoPro Karma (1236g)

Parrot Bebop 2 (500g)

Parrot Anafi (320g)

Alle diese Drohnen müssen seit 1. Oktober 2017 mit einer Plakette mit Namen und Anschrift ausgerüstet sein. Ausgenommen davon sind eigentlich nur Mini-Drohnen wie die Ryze Tello, die nur 80g wiegt. Über geeignete Plaketten und Tipps zum Anbringen an die Drohne habe ich bereits in diesem Artikel geschrieben: Kennzeichnungspflicht für Drohnen: Welche Plaketten sind geeignet?

 

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