Drone Racing Sport (FVP Racing)

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Ein neuer Trend aus den USA hat den Weg nach Europa gefunden: Drone Racing, Rennsport mit Drohnen. Bei den Rennen treten mehrere Multicopter-Piloten in Wettbewerben gegeneinander an. Die Piloten müssen mit hoher Geschwindigkeit einen abgesteckten Parcours abfliegen, entweder direkt gegeneinander oder auf Zeit. Das Besondere ist, dass die Multicopter in der First-Person-View geflogen werden, der Pilot über eine Kamera die Perspektive einnimmt, als säße er selbst im Cockpit. Die Rennen werden daher häufig auch als FPV-Racing (FPV steht für First Person View) bezeichnet. Bei größeren Veranstaltungen wird die Pilotenperspektive für die Zuschauer auf Leinwände übertragen, so dass sie das rasanten Rennen gut verfolgen können.

Neben vielen kleinen, lokalen Wettbewerben entstehen zunehmend internationale Wettkämpfe und Rennserien, beispielsweise die Drone Racing League (DRL) oder die World Drone Championship, die beeindruckende Summen von 200’000 Dollar und mehr als Preisgeld ausschreiben. Wer selbst ein Rennen anschauen möchte, findet ziemlich sicher im regionalen Umkreis ein FPV-Rennen. Die Wettbewerbe werden meist über Facebookgruppen oder auf FVP-Websiten angekündigt. Diese Gruppen sind auch eine gute Anlaufstelle für interessierte Einsteiger. Eine Racingdrohen zu fliegen erfordert allerdings viel Übung und etwas Geschick. Während die heute üblichen Kameradrohnen wie der DJI Phantom oder Mavic ihre Position über GPS stabilisieren, wird um Gewicht zu sparen bei Racingdrohnen meist auf das GPS-Modus verzichtet und weitestgehend manuell geflogen. Wer einen Eindruck davon bekommen möchte, kann mit einer günstigen Spielzeugdrohne das manuelle Fliegen üben, ohne viel Geld investieren zu müssen. Eine Empfehlung zu den besten Spielzeugdrohnen findet ihr in diesem Artikel: http://drohnenwissen.com/2017/06/18/kaufempfehlung-die-besten-3-spielzeugdrohnen/

Für den Einstieg in das FPV Racing eignet sich ein günstiger FPV Racing Copter Bausatz in der 250er Größe, der ohne das FPV Zubehör schon um ca. 200 € erhältlich ist. Es erfordert aber ein wenig Einarbeitung und Löt-Fähigkeiten, um den Bausatz zusammenzubauen. Wer auf das Aussuchen und Zusammenbauen der Einzelteile keine Lust hat, kann auch ein Ready-to-fly Kit für einen Racing Quadrocopter kaufen, wie zum Beispiel das Team Blacksheep Vendetta Kit.

Für das FPV-Erlebnis benötigt man natürlich auch eine geeignete Videobrille. Für den günstigen Einstieg eignet sich die Quanum DIY Brille für circa 25 €. Erheblich bessere Qualität bieten dagegen Modelle wie Fatshark Attitude oder Fatshark Dominantor, die allerdings auch im Preisbereich zwischen 250-600 € liegen. Zusätzlich benötigen Sie noch einen Transmitter, Fernsteuerung und eine FPV-Kamera. Bei der Kamera sind Modelle wie RunCam Swift 2, RunCam Eagle sowie Foxeer Monster beliebt. Aber trotzt guter Ausrüstung braucht es in erster Linie viel Übung, um bei den Rennen vorne mitzufliegen! Belohnt wird man mit viel Action und Flugspaß.

 

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