Neue DJI Mavic Air 2 mit 34 Min Flugzeit und 4K Kamera

DJI hat heute ein Update seines beliebten Quadrocopters Mavic Air vorgestellt. Die Mavic Air 2 wird in Deutschland 849 Euro kosten und Mitte bis Ende Mai ausgeliefert. Das ist derselbe Preis wie für das Vorgängermodell Mavic Air, so dass die Drohne als DJI’s Mittelklasse-Option zwischen dem leistungsfähigeren Mavic 2 und dem kleineren, günstigeren Mavic Mini positioniert bleibt.

Die neue Mavic Air 2. Foto: dji.com

Die neue Version hat ein paar Gramm zu genommen, bietet aber auch einige interessante Upgrades gegenüber dem Vorgänger:

Verbesserte Bildqualität

Die größe Verbesserung ist der neue größere Bildsensor in der Kamera. Die Kamera der Mavic Air 2 wird mit einem Halbzoll-Sensor ausgeliefert, im Gegensatz zum 1 2/3-Zoll-Sensor des Vorgängermodells. Damit erwarten wir mehr Details, einen höheren Dynamikumfang und schärfere Bilder aus der 12-Megapixel-Kamera. Es gibt auch eine neue Option für zusammengesetzte Bilder, mit der mehrere Einzelaufnahmen zu einem großen Bild mit 48 Megapixeln zusammengefügt werden können.

Beim Video gibt es ebenfalls ein Upgrade: Die Mavic Air 2 ist die erste Drohne von DJI, die 4K-Video mit 60 Bildern pro Sekunde und 120 Mbps aufnehmen kann. Es gibt auch Zeitlupenmodi, mit denen Aufnahmen bis zu achtmal langsamer als in der Realität(1080 bei 240 fps) gemacht werden können.

Interessant sind auch neue, intelligente Features in der Kamerasoftware, bei der Algorithmen den Fotografen bei der Auswahl der besten Settings unterstützen. DJI bezeichnet diese Funktion als “Smart Photo-Modus”. In diesem Modus führt die Mavic Air 2 führt eine Szenenanalyse durch und wählt dann automatisch einen Fotomodus, der zu den aktuellen Lichtverhältnissen (Sonnenuntergänge, Schnee, Gras und Schatten etc.) , passt und Farbton, Kontrast und Belichtung optimiert.

Neuer Faltmechanismus

Die neue Mavic Air 2 fühlt sich definitiv anders an als der Vorgänger – Gehäuse und der Faltmechanismus wurden deutlich überarbeitet und lehnt sich nun mehr an die teureren Mavic Pro Serie an.

Die Masse der Mavic Air 2 im eingeklappten Zustand sind 180 x 97 x 84 mm (aufgeklappt 183 x 253 x 77 mm). Mit einem Gewicht von 570 g ist sie nur etwas mehr als halb so schwer wie die Mavic 2 Pro. Damit ist sie eine besonders leichte und transportable Kameradrohne, gerade auch für Piloten, die eine Drohne immer dabei haben wollen.

Flight Performance & Sicherheit

Dank eines neuen Rotordesigns und anderer aerodynamischer Verbesserungen kann die Mavic Air 2 laut DJI 34 Minuten lang in der Luft bleiben – ein ordentlicher Sprung von den bisher 21 Minuten Flugzeit.

Die Mavic Air 2 in ausgeklappten Zustand. Foto: dji.com

Die Mavic Air 2 ist mit der verbesserten OcuSync 2.0-ausgerüstet, um eine stabile HD-Videoübertragung bei einer maximalen Entfernung von 3,8 km zu ermöglichen. Eine Anti-Interferenz-Technologie soll Störung durch andere, unerwünschte Signale ausblenden.

Eine noch höhere Sicherheit beim Fliegen soll durch das “Advanced Pilot Assistance System 3.0” erreichte werden. Damit ist sind verbesserte Hindernisserkennunsgsensoren und Algorithmen in der Flugsteuerung gemeint, die die Mavic automatisch und mit weichen Bewegungen Hindernissen in der Flugbahn ausweichen lässt. DJI musste an dieser Stelle nachlegen, nachdem die Konkurrenz von Skydio neue Maßstäbe beim autonomen Fliegen gesetzt hat.

Leider vorerst nur in den USA verfügbar, aber technisch sehr spannend: Die Mavic Air 2 ist die erste Consumer-Drohne von DJI, die mit der AirSense-Technologie ausgestattet ist. Die Technik warnt den Drohnenpiloten vor anderen Flugzeugen in der Nähe. AirSense kann die ADS-B-Signale von Flugzeugen in der Nähe empfangen und die Position auf dem Bildschirm des Drohnenpiloten anzeigen. Wenn sich ein Flugzeug der Drohne nähert, warnt AirSense den Piloten der Drohne mit Nachrichten, Geräuschen und Vibrationen. Laut einem Bericht von „The Verge“ werden andere Regionen erst im Sommer Modelle mit AirSense bekommen, da es Lieferengpässe aufgrund der Corona-Pandemie gibt.

Sicher ein spannender Ansatz, es bleibt allerdings anzumerken, dass eine Consumer-Drohne in der Flughöhe von Verkehrsflugzeugen und auch in der Nähe von Flughafens striktes Flugverbot hat. Im erlaubten Luftraum von Drohnen sind dagegen eher Flugobjekte anzufinden, bei denen die Ausrüstung mit einem ADS-B-Sensor nicht vorgeschrieben und auch nicht Standard ist. Wieviel Nutzen die AirSense Technologie daher wirklich hat, ist fraglich.

Preis und Verfügbarkeit

Der Preis der neuen Mavic Air 2 liegt bei 849 Euro (799 Dollar) und es wird auch wieder eine “Fly More Combo” mit zusätzlichen Akku & Zubehör für um die 1’000 € geben.

DJI erwähnt, dass “die Covid-19-Pandemie neue Komplexität für den globalen Versand und die Logistik vieler Produkte mit sich gebracht hat”, kündigt aber an, dass die Mavic Air 2 Mitte bis Ende Mai ausgeliefert wird. (Update 23.05.2020: Bei Amazon ist die Mavic Air 2 jetzt lieferbar).

Sollte die Mavic Air 2 nicht lieferbar sein, könnte je nach Interessengebiet die Mavic Mini oder die Pro Serie eine Alternative sein: Die Mavic Mini ist eine besonders kleine, günstige Drohne, während die Pro Serie die erste Wahl für Fotografen mit Schwerpunkt Bildqualität ist.

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