ActionCam DJI Osmo Action im Test: Besser als die GoPro Hero 7 Black?

DJI hat gestern eine neue ActionCam vorgestellt, die DJI Osmo Action. Das neuste Produkt von DJI ist ein direkter Angriff auf GoPros Hero 7 Black: Die beiden Kameras ähneln sich stark in den technischen Eigenschaften, aber die neue DJI Osmo Action bietet noch ein, zwei neue Features. Reicht das, um zur besten Actionkamera gekürt zu werden?

Die DJI Osmo Action mit farbiger Front-Kamera.

Die Features & Gemeinsamkeiten

Die Osmo Action verfügt über eine 12-Megapixel-Kamera, die 4K 60 fps Videos bei 100 Mbps oder 240 fps Video bei 1080 unterstützt. Die Videobitrate ist also etwas höher als bei der GoPro Hero 7. Beide Kameras sind mit einem 1/2,3-Zoll-CMOS-Bildsensor ausgestattet und bieten natürlich eine Bildstabilisierung.

Optisch liegen die Osmo Action und die GoPro Hero 7 Black sehr nah beieinander: Graues statt schwarzes Gehäuse und die Abmessungen unterscheiden sich nur in wenigen Millimetern (DJI Osmo Action: 65 x 41 x 34 mm und GoPro HERO 7 Black: 62,3 x 44,9 x 33,0 mm). Das hat den Vorteil, dass die DJI Kamera mit dem Befestigungsrahmen auch in GoPro Halterungen passt. Das Gehäuse ist natürlich wasserdicht (bis zu 11 Meter). Wassersportler, die noch mehr wollen, erhalten bei GoPro das SuperSuit-Schutzgehäuse mit einer Wasserdichtigkeit von bis zu 60 Metern kostenlos als Teil des Standard-Lieferumfang dazu, dagegen muss man das Waterproof Case der DJI Osmo Action als Extra-Zubehör kaufen. 

Bei der Akkuleistung gibt es nur wenig Unterschiede: Die Osmo Action hat mit 1.300 mAh den leicht stärkeren Akku, verbraucht aber durch die zwei Farbdisplays auch etwas mehr Strom. Als Erwartungswert werden Laufzeiten von ca. 60 Minuten (DJI Osmo Action) bzw. 55 Minuten (GoPro HERO 7 Black) angegeben (bei unstabilisierter 4K-Aufnahme). Bei realitätsnähere Benutzung mit eingeschalteter Bildstabilisierung liegen beide Kameras etwa gleichauf.

Die Unterschiede zwischen der DJI Osmo Action und der GoPro Hero 7 Black

Klarer Pluspunkt für die DJI Osmo Action gegenüber der GoPro: das farbige Frontdisplay, das ein “Live View” des Kamerabildes anzeigt. Die GoPro HERO 7 Black hat an der Front nur ein schwarz-weiss Info-Display für Statusanzeigen. Für Blogger und YouTube ist damit die DJI Osmo Action klar die bessere Wahl, weil man das Bild sieht und die Kamera entsprechend ausrichten kann, während man sich selbst filmt. 

Das farbige Hauptdisplay auf der Rückseite (mit Touchfunktion wie bei der GoPro) ist bei der DJI Osmo Action mit 2,25 Zoll gegenüber dem 2-Zoll-Display der GoPro HERO 7 Black etwas größer, was die Bedienung etwas leichter macht. Man muss übrigens zwischen der Anzeige auf dem Hauptdisplay oder dem Frontdisplay wählen, beide gleichzeitig zu benutzen ist nicht möglich.

Das Sichtfeld (FOV = Field of View) der DJI Osmo Action ist mit 145° gegenüber der GoPro HERO 7 Black mit 150° etwas geringer. Damit bietet die DJI Osmo Action einen etwas weniger weitwinkligen Bildeindruck. Im Gegensatz zu GoPro hat DJI eine wechselbare Schutzlinse verbaut. Diese wird einfach aufgeschraubt und lässt sich so ganz ohne Werkzeug austauschen. Zusätzliche ND- und Farbfilter (etwa für Unterwasseraufnahmen) können damit sehr schnell und einfach befestigt werden.

Beide Modelle verfügen über WLAN, Bluetooth und sogar Sprachsteuerung, aber einen HDMI-Anschluss für das Anschließen an einen Fernseher sowie Streaming- und Broadcast gibt es nur bei der GoPro HERO 7 Black

Ebenso fehlt der DJI Osmo Action das GPS-Modul der GoPro, das den Standort aufzeichnet. Die DJI Osmo Action ist mit nur zwei Mikrofonen und nur zwei Status-LEDs ausgestattet, während die GoPro HERO 7 Black über insgesamt drei Mikrofone und drei Status-LEDs verfügt. Die Tonqualität ist daher erwartungsgemäß bei der GoPro Hero besser als bei der Osmo Action.

Auch bei den Aufnahmefunktion ist die GoPro vielseitiger: Die DJI Osmo Action bietet weder eine spezielle Auswahl für Nachtaufnahmen mit wenig Licht, noch eine HDR-Funktion für Fotos (bei der GoPro als „SuperFoto“ bekannt). Dafür ist die DJI Osmo Action mit einer HDR-Videofunktion bei 4K und 30 Bildern pro Sekunde ausgestattet, die es bei der GoPro HERO 7 Black nicht gibt.

Fazit: Welche ActionCam ist besser?

Einen klaren Sieger gibt es in diesem Duell der Actionkameras nicht: Beide Modelle liefern ähnliche technische Eigenschaften, eine ähnlich gute Bildqualität und kosten mit circa 379 Euro gleich viel. Für Blogger und Selfie-Fans ist die DJI Osmo Action mit dem farbigen Frontdisplay die bessere Wahl. Wer dagegen Wert auf eine gute Tonqualität legt oder auch gerne nachts speziellere Aufnahmen und HDR-Fotos schiessen will, sollte zur GoPro Hero 7 Black greifen.

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