Mavic 2 Pro & Zoom: DJI bringt neue faltbare Drohnen mit Hasselblad-Kameras

Wie erwartet hat DJI gestern DJI hat die beiden neuen Multicopter Modelle Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom ergänzt. Die Mavic 2 Pro ist das Nachfolgemodell der 2016 auf den Markt gebrachten DJI Mavic Pro und bietet mit einem Zoll den aktuell größten Bildsensor in einer klappbaren, kompakten Drohne. Die Mavic 2 Zoom ist dagegen die erste Kameradrohne von DJI mit einem Zoomobjektiv. Beide Kameras wurden zusammen mit dem renommierten Kamerahersteller Hasselblad entwickelt.

Die Hasselblad-Kameras

In der Mavic 2 Pro ist ein 1 Zoll CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 20 Megapixeln (5472 × 3648 Bildpunkte) untergebracht. Im Videomodus unterstützt die Kamera eine 4K-Auflösung von 3840 × 2160 bei maximal 30 Frames pro Sekunde (bei Full-HD bis zu 120 Frames). Die Brennweite beträgt 28 mm bei einer Blende von f/2.8 bis f/11. Neu kommt der Hasselblad Natural Color Solution Algorithmus zum Einsatz, der eine besonders hohe Farbtreue verspricht.

Die Kamera in der Mavic 2 Zoom besitzt zwei optische Brennweiten 24 mm und 48 mm, zwischen denen umgeschaltet werden kann. Zusammen mit dem zweifach Digitalzoom kommt die Mavic 2 Zoom so auf bis zu 96 mm Brennweite und simuliert damit eine Teleobjektiv.

DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom

Bei einer Brennweite von 24 mm liegt die Blende bei f/2,8, bei 48 mm bei f/3,8. Im Vergleich zu Mavic 2 Pro erreicht die Mavic 2 Zoom mit 83 Grad einen etwas größeren Blickwinkel. Der 1/2,3 Zoll CMOS-Sensor verfügt über eine Auflösung von 12 Megapixeln. Im Videomodus erreicht die Kamera eine 4K-Auflösung von 3840 × 2160 Pixeln bei maximal 30 Frames pro Sekunde (bei Full HD 120 Frames).

Flugeigenschaften & – features

Die beiden Modelle unterscheiden sich vor allem in der Kamera, das Gehäuse und Flugeigenschaften sind nahezu gleich: Beide lassen sich rucksackfreundlich auf eine Größe von 21,4 × 9,1 × 8,4 cm zusammenklappen. Die Mavic 2 Pro wiegt 907 g, die Mavic 2 Zoom ist zwei Gramm leichter. Die maximale Fluggeschwindigkeit bei besten Bedingungen ohne Wind liegt bei beeindruckenden 72 km/h. Weitere Upgrade im vergleich zum Vorgänger sind die 31 Minutes Flugzeit und der Einsatz von jetzt 10 Sensoren, um zu verhindern, dass die Drohne während des Flugs mit Hindernissen kollidiert.

Angeboten werden unterschiedliche Flugmodi wie etwa mehrere Hyperlapse-Modi, die das Aufzeichnen von Zeitraffer-Videos ermöglichen. Autotrack 2.0 und eine von Sensoren erstellte 3D-Karte der Umgebung soll außerdem die Bewegungen von Objekten voraussagen, um diese besser im Fokus zu halten und zu filmen. Interessant ist hier besonders der Dolly-Zoom-Modus der Mavic 2 Zoom: Die Drohne fliegt dabei von einem Objekt weg und zoomt gleichzeitig heran. Durch den gleichzeitigen Zoom erscheint die Größe des Motivs unverändert, die Umgebung verschwindet aber aus dem Bild.

Mit ihrer Hasselblad-Kamera und dem 1-Zoll Bildsensor soll sich die Mavic 2 Pro besonders für anspruchsvolle, professionelle Filmer und Fotografen eignen. Die Mavic 2 Zoom hat dagegen nur einen Bildsensor in der bisher üblichen Größe, bietet aber mit der Zoom-Funktion jede Menge Flexibilität und neue Video-Effekte.

Die Mavic 2 Pro kostet 1.449 Euro, während die Mavic 2 Zoom mit 1.249 Euro etwas günstiger ausfällt.

 

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