Sinnvolles Drohnen-Zubehör

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Für eine Ready-to-fly Drohne benötigt man nicht viel Zubehör. Wer aber häufiger mit seiner Drohne fliegen geht, wird folgende Ergänzungen zu schätzen wissen:

Ersatzakkus
Die Kapazität eines Akkus beläuft sich je nach Modell zwischen 5 bis 40 min Flugzeit. Wer nicht gerade im eigenen Garten fliegen kann, sondern in eine flugtaugliche Umgebung fahren muss, möchte natürlich ungern nach 15 min schon wieder den Heimweg antreten. Erst mehrere Ersatzakkus zum Wechseln ermöglichen einen ungestörten Flugnachmittag mit mehreren Flügen. Beim Kauf der Akkus sollte allerdings immer darauf geachtet werden, dass diese von einem Originalhersteller und aus einem seriösen Shop kommen. Billige Kopien haben oft ein deutlich erhöhtes Brand- und Explosionsrisiko.

Ersatzpropeller
Wie eingangs bereits erwähnt gehören die Propeller zu den eher empfindlichen Bauteilen einer Drohne und brechen bei unvorsichtigem Handling leicht ab. Aber auch durch normale Benutzung entstehen kleinere Abnutzungen an den Kanten, so dass ein Austausch nötig werden kann. Einen zusätzlichen Satz Propeller in der Tasche zu haben kostet nicht viel, kann einem aber den vorzeitigen Abbruch des Ausfluges ersparen.

Transportkoffer & Rucksack
Spätestens wenn die Drohne auf Reisen gehen soll, benötigen Sie eine geeignete Transportmöglichkeit, die vor Beschädigung schützt und alle Zubehörteile zusammenhält. Wer vor allem mit dem Auto unterwegs ist und einen guten Schutz vor Schlägen sucht, für den kann sich ein spezieller Transportkoffer lohnen. Für die gängigen Drohnen-Modelle gibt es speziell angepasste Aluminiumkoffer mit Polsterung, in denen die Drohne vor Schlägen und Beschädigungen sehr gut geschützt ist. Ausser für Autofahrten und Lagerung sind die Boxen allerdings sehr unhandlich und schwer. Eine etwas günstigere und oftmals praktischere Option sind spezielle Rucksäcke für Multicopter, die beispielsweise auch die Mitnahme auf dem Fahrrad ermöglichen. Gute Modelle für den DJI Phantom gibt es beispielsweise von Manfrotto, MC-Cases und auch von DJI selbst. Wichtige Entscheidungskriterien sind die Polsterung, Eigengewicht und die Frage, ob der Multicopter auch ohne Demontage der Propeller in den Rucksack passen soll.

Als Alternative zu den Rucksäcken gibt es auch einfache Tragegurte, mit denen der Multicopter auf den Rücken geschnallt werden kann. Für kurze Strecken kann das eine gute und leichtgewichtige Alternative sein, für Wanderungen ist davon aber eher abzuraten. Auf längeren Strecken leidet der Tragekomfort, ausserdem ist das Risiko, den Multicopter versehentlich anzuschlagen oder überraschenden Regenschauern auszusetzen doch recht gross. Ein möglichst leichter Rucksack mit Schaumstoffpolsterung ist dann auf jeden Fall vorzuziehen.

LiPo-Bag
Die von Lithium-Ionen-Akkus geht immer eine gewisse Brandgefahr aus. Für den Transport und die Lagerung der Akkus sind feuerfeste Beutel, meist als LiPo-Bag bezeichnet, eine sinnvolle Investition. Sie können zudem auch während des (risikoreicheren) Ladevorgang genutzt werden.

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